Gemeinde Glatten

Seitenbereiche

Seiteninhalt

Herausforderungen durch den Coronavirus

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,

spätestens seit der Landesverordnung vom 20.03.2020 sind die Präventionsmaßnahmen und Richtlinien gegen die Verbreitung des Coronavirus als Konsequenzen und Einschränkungen für das gesellschaftliche Zusammenleben konkret und drastisch spürbar. Allerdings sollte stets beachtet werden, dass dies alles aus gesundheitspolitischer Sicht notwendig ist.

Die Landesregierung setzt per Verordnung und Änderungsverordnung(en)  weitere Maßnahmen in Kraft.

 

 

NEUESTE INFORMATION:  

Hygienekonzept für Gremiensitzungen - Gemeinde Glatten

 Übersicht der ab 16.09.2021  geltenden Richtlinien

Übersicht der für die Schulen geltenden Richtlinien (Stand 13.09.2021 )

  • Testpflicht am Arbeitsplatz ab 16.9.2021

Nun geltende Testpflichten und Ausnahmen in den verschiedenen Stufen (Basis, Warn- und Alarmstufe) der neuen Corona VO. Die zwei freiwilligen Testangebote an die in Präsenz arbeitenden Beschäftigten werden in Warn- uns Alarmstufe zu verpflichtenden Tests, wenn Kontakt zu externen Personen vorliegt. Von der Testpflicht sind geimpfte und genesene Personen ausgenommen.
 

  • Neuregelungen für religiöse Veranstaltungen und Veranstaltungen bei Todesfällen

Mit Wirkung vom 16. September 2021 trat die neue CoronaVO in Kraft. Für die Veranstaltungen von Kirchen sowie Religions- und Glaubensgemeinschaften zur Religionsausübung und entsprechende Veranstaltungen von Weltanschauungsgemeinschaften ergeben sich keine grundlegenden Veränderungen. Das gleiche gilt für Bestattungen, Urnenbeisetzungen und Totengebete. Es sind weiterhin ein Hygienekonzept und eine Teilnehmererfassung erforderlich. Bei den genannten Veranstaltungen im Freien muss eine Maske getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht zuverlässig eingehalten werden kann. Weitergehende Vorgaben des Kultusministeriums bestehen derzeit nicht.

 

ab 16.09.2021 trat die neue Corona VO des Landes Baden-Württemberg in Kraft. Die wesentlichen Änderungen sind wie folgt:
 
Umstellung der Inzidenzberechnung und ein drei-Stufen-Modell:
 
-          Die bisherige 7-Tage- Inzidenz wird  umgestellt auf
o   eine 7-Tage- Hospitalisierungsinzidenz (sie muss für die nächste Stufe an 5 aufeinanderfolgenden Tage erreicht oder überschritten sein) sowie
o   eine Berechnung der landesweiten Auslastung der Intensivbetten, kurz AIB genannt (sie muss an zwei aufeinanderfolgenden Tage erreicht oder überschritten sein)
 
-          Nach diesen beiden Indikatoren erfolgt die Einstufung in die Basisstufe, die Warnstufe oder die Alarmstufe.
-          Das Landesgesundheitsamt stellt die beiden Indikatoren fest und gibt den Wechsel in den jeweiligen Stufen durch Veröffentlichung im Internet bekannt InfektNews - Landesgesundheitsamt Stuttgart (gesundheitsamt-bw.de)
 
Ø  Basisstufe
Ø  Warnstufe – ab einer Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz von 8 oder einem AIB Wert von 250
Ø  Alarmstufe - ab einer Sieben-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz von 12 oder einem AIB Wert von 390
 
-          Für Personen unter 18 Jahren sowie Personen, die sich aus medizinischen Gründen nicht impfen lassen können gelten Ausnahmen von den Einschränkungen der Warn- und Alarmstufe
-          Bei Veranstaltungen nach § 10 bleibt es in der Basisstufe überwiegend bei den bisherigen Regelungen, in der Warnstufe 3G mit PCR-Test statt Antigentest, ab Alarmstufe gilt 2G-Pflicht
-          Private Zusammenkünfte nach § 9 werden in der
o   Warnstufe mit max. 1 Haushalt und fünf weitere Personen
o   Alarmstufe max. 1 Haushalt und einer weiteren Person
eingeschränkt.
 
Allerdings bleiben sowohl bei der Warn- als auch bei der Alarmstufe immunisierte Personen, Personen unter 18 Jahren sowie Personen, die aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden können oder die Stiko keine Impfempfehlung aussprach, unberücksichtigt.
 
-          Für alle Kultureinrichtungen, Messen, Ausstellungen und Kongresse, Sportstätten, Bäder und Saunen, touristische Verkehre und Freizeiteinrichtungen gilt in der
o   Basisstufe 3G-Pflicht mit Antigen- oder PCR
o   Warnstufe 3G-Pflicht nur mit PCR Test
o   Alarmstufe 2G-Pflicht
 
-          In Beherbergungsbetrieben ist wie bisher von nicht-immunisierten Personen alle drei Tage ein Nachweis vorzulegen. Dieser ist in der
o   Basis- und Warnstufe ein Antigen- oder PCR Test (3G)
o   Alarmstufe ein PCR-Test (3G mit PCR Testnachweis)
 
-          Die Corona VO Bäder und Saunen wurde aufgehoben und die wesentlichen Regelungen in der Corona VO Sport aufgenommen (aktuell liegt diese in konsolidierter Fassung noch nicht vor)
-          In der CoronaVO Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen wurden lediglich die Vorgaben für Veranstaltungen an die Vorgaben der CoronaVO angepasst.
 
Eine wesentliche Änderung ist die Einführung des § 18 „Allgemeine betriebliche Testungen“. Hiernach wurde in der Warn- und Alarmstufe für Beschäftigte, die einen direkten Kontakt zu externen Personen (Kunden, Besuchern, Dienstleistern usw.) haben, eine Annahmepflicht der durch die Arbeitgeber nach der SARS-CoV-2ArbeitsschutzV anzubietenden Tests, aufgenommen. Selbstständige mit ähnlichem Tätigkeitsprofil müssen die Tests ebenfalls zwei Mal wöchentlich durchführen. Immunisierte Beschäftigte sind von dieser Annahmepflicht ausgenommen.

 
Weitergehende Informationen erhalten Sie unter https://www.baden-wuerttemberg.de/de/service/aktuelle-infos-zu-corona/aktuelle-corona-verordnung-des-landes-baden-wuerttemberg/.

 

 CoronaVO Absonderung:


Am 14.09.2021 trat die neue Corona Verordnung Absonderung in Kraft. Vorallem in § 4 fanden wesentliche Änderungen statt.
 
-          Für haushaltsangehörige Personen sowie enge Kontaktpersonen verringert sich die Absonderungspflicht auf 10 Tage.
-          In § 4 Absatz 4 wurde die Möglichkeit der Verkürzung der Absonderungspflicht durch eine Freitestung aufgenommen. Hiernach haben haushaltsangehörige Personen sowie enge Kontaktpersonen, die keine typischen Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus aufweisen, nun die Möglichkeit, die Absonderungspflicht wie folgt zu beenden:
 

  • ab dem fünften Tag der Absonderung mit einem negativen PCR Testergebnis (Abnahme der Probe frühestens am 5. Tag der Quarantänepflicht)
  • ab dem siebten Tag der Absonderung mit einem negativen Schnelltestergebnis (Abnahme der Probe frühestens am 7. Tag der Quarantänepflicht)

Ø  ab dem fünften Tag für Personen, die mit einer seriellen Teststrategie (mind. 2x wöchentlich) getestet werden (z.B. Schüler, Lehrkräfte, Kita-Beschäftigte sowie Personen mit Kundenkontakt nach § 18 CoronaVO) mit einem negativen Schnelltest- oder PCR Testergebnis.

 

Mit einem Schreiben informiert das Kultusministerium Baden-Württemberg zu den Änderungen der CoronaVO Kita in der ab 13.09.2021 gültigen Fassung.

  • Neu ist die Testplicht für alle Beschäftigten, die in Kontakt zu den Kindern stehen (also auch Praktikanten/-innen usw.). Personen, die einen gültigen Impf- oder Genesenennachweis vorlegen können, sind von der Testpflicht ausgenommen.
  • Die Testung muss an jedem Präsenztag vor Dienstbeginn in der Einrichtung unter der Überwachung einer weiteren volljährigen Person erfolgen.
  • Sind Beschäftigte einrichtungsübergreifend tätig (z.B. Sprachförderkräfte), gilt die Testung in der ersten Kita für alle weitere Einrichtungen.
  • Die Vorlage des Impf- und Genesenennachweises bzw. die Testung sind in der Einrichtung zu dokumentieren (formlos) und müssen bei Ablauf der Gültigkeitsdauer erneut vorgelegt werden (z.B. bei Ablauf der Gültigkeit des Genesenennachweises). Dabei ist festzuhalten, welche Art von Nachweis wann vorgelegt wurde, wie lange dieser gültig ist bzw. wann ein neuer Nachweis erforderlich ist. 

 

  • CoronaVO Schule

Für Schulveranstaltungen wie Einschulungsfeiern wird klargestellt, dass sie unter der Bedingung 3G ( geimpft, genesen, getestet) stattfinden können. Weiter wird darauf hingewiesen, dass Elternabende mit Maskenpflicht und Testpflicht für nicht immunisierte Personen stattfinden können.  
In ergänzenden Informationen zum Schulbetrieb nach den Sommerferien stellt das Kultusministerium nochmals klar:
-       Die tägliche Testpflicht gilt auch für das kommunale Schulpersonal, das Kontakt mit den Schülerinnen und Schülern hat ( Hausmeister, Schulsekretärin, Betreuungspersonal).
-       Immunisierte Personen können sich durch entsprechenden Nachweis von der Testpflicht befreien.
-       Im Falle eines positiven Testergebnisses in der Klasse gilt:
o   Die Klasse/Lerngruppe geht möglichst als Kohorte in die Mensa und soll zu anderen Personen den Mindestabstand einhalten.
o   Die Klasse/Lerngruppe darf an Unterricht und außerunterrichtlichen Veranstaltungen in Gesang und Blasinstrumenten nicht teilnehmen, da hier ein besonderes Infektionsrisiko besteht.
o   Sportunterricht ist für diese Klasse/Lerngruppe nur im Freien zulässig.
o   Ganztag und kommunale Betreuungsangebote sind nur in möglichst konstanten Gruppen zulässig. Der Gemeindetag hat gegenüber dem Kultusministerium auf die damit verbundenen personellen und organisatorischen Probleme bei der praktischen Durchführung hingewiesen.  

 

  • Änderung CoronaVO Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen

Die Änderung der CoronaVO Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen war erforderlich aufgrund von Änderungen in der CoronaVO, auf die die CoronaVO Krankenhäuser und Pflegeeinrichtungen verweist.
Inhaltliche Änderungen ergeben sich zum 20. September 2021:. Ab dann gilt in voll- und teilstationären Pflegeeinrichtungen und ambulanten Pflegediensten eine arbeitstägliche Testpflicht.

 

 - Corona VO Sport

  • Durch die Aufhebung der CoronaVO Bäder und Saunen wurden die wesentlichen Regelungen in die CoronaVO Sport überführt. Diese finden sich im § 2 Absatz 1 Satz 3 und Absatz 5 Satz 1.
  • Die Pflicht zur Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises für den Zutritt und die Teilnahme an Veranstaltungen, Aktivitäten und Angeboten wurde an die Vorgaben der CoronaVO angepasst.

 

- Corona VO Kunst - Musik

Änderungen zum 16. September 2021

Die Pflicht zur Vorlage eines Test-, Impf- oder Genesenennachweises für den Zutritt und die Teilnahme an Veranstaltungen, Aktivitäten und Angeboten wurde an die Vorgaben der CoronaVO angepasst. Diese finden sich in § 3 der Verordnung.

 

 

  • Fortsetzung Impfkampagne nach dem 30.09.2021

Die verbliebenen 45 Impfzentren in Baden-Württemberg schließen planmäßig zum 30.09.2021. Die Impfungen werden dann durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte sowie die Betriebsärzteschaft durchgeführt. Für eine Übergangszeit von drei Monaten wird es zusätzlich weiterhin Mobile Impfteams (MIT) in Baden-Württemberg geben, um die niedergelassene  Ärzteschaft bei der Durchführung von Auffrischimpfungen von
immobilen Personen z. B. in Altenheimen oder Pflegeeinrichtungen sowie bei Impfungen an Schulen oder bei offenen Impf-Aktionen zu unterstützen.
Die 30 MIT sind an zwölf ausgewählte Krankenhausstandorte angebunden und werden bis Ende Dezember landkreisübergreifend im Einsatz sein. Den einzelnen Standorte werden konkrete Landkreise zugeordnet, die gleichberechtigt versorgt werden sollen. Bei den Standorten handelt es sich um Freiburg, Heidelberg, Heilbronn, Karlsruhe, Konstanz, Offenburg, Ravensburg, Schwäbisch Hall, Stuttgart, Tübingen, Ulm und Villingen-Schwenningen.

Die Standorte wurden so ausgewählt, dass sie regional ausgeglichen über das Land verteilt sind. Zusätzlich wurden vor allem die Zahlen der zu versorgenden Heime und deren Bewohner berücksichtigt. Die Standorte versorgen dabei die ihnen zugeordneten Kreise gleichberechtigt.

 

 

Zu beachten gilt: Verstöße gegen die CoronaVO können nun landeseinheitlich geahndet werden. Wir verweisen auf den  Bußgeld-Katalog zur Corona Verordnung

 

 

 

Landkreisbezogen

Zur Weiteren Vorgehensweise im Landkreis Freudenstadt wird auf die Informationsseite des Landratsamtes zu Thema verwiesen.

Das Landratsamt hat unter folgendem Link zudem wesentliche Informationen rund um den Coronavirus zusammengefasst

 

Das Landratsamt bietet zudem eine Corona-Hotline für alle Anfragen zum Thema unter der Rufnummer 07441 - 920 -7777 an

 

 Gemeinde Glatten

 

Für Notfälle im Bereich der Wasserversorgung errreichen Sie unseren Wassermeister Herr Kraus unter folgender Mobil-Nr: 0160- 5553005.

 

Schreiben des Bürgermeisters zur aktuellen Situation ( 25.03.2020 )

Allgemeines Informationsschreiben von Bürgermeister Pfeifer

 

Informationsunterlagen:

 

 

Alte VOs

Verordnung der Landesregierung zur Änderung der CoronaVO (gültig ab 06.08.2020)

Verordnung der Landesregierung zur Änderung der CoronaVO (gültig ab 02.06.2020)

Verordnung der Landesregierung zur Änderung der CoronaVO (v. 26.05.2020)

8. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der CoronaVO (v. 09.05.2020)

7. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der CoronaVO (v. 02.05.2020)

6. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der CoronaVO (v. 23.04.2020)

5. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der CoronaVO (v. 17.04.2020)

4. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der CoronaVO ( v. 09.04.2020 )

3. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der CoronaVO ( v. 28.03.2020 )

2. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der CoronaVO  (vom 22.03.2020 )

1. Verordnung der Landesregierung zur Änderung der CoronaVO  (vom 20.03.2020 )

Verordnung der Landesregierung  (vom 17.03.2020 )  - verändert bzw. ergänzt durch die Änderungsverordnungen

 

 

 

 

Hilfsmaßnahmen:

Übersicht Hilfsmaßnahmen Bund

Hilfsmaßnahmen für Land- und Ernährungswirtschaft

Arbeitgeber, Arbeitnehmer oder Selbstständige können  unter bestimmten Voraussetzungen bei Anordnung einer Quarantäne per Antrag Verdienstausfall geltend machen; bitte beachten Sie hierzu die Hinweise auf dem Merkblatt.
Die Informationen finden Sie unter:
https://www.landkreis-freudenstadt.de/Startseite/Aktuell/informationen+fuer+unternehmen.html

Aktion "Helfende Hände"

Soforthilfeprogramm des Landes für Soloselbständige, Unternehmen und Angehörige der Freien Berufe (Soforthilfe Corona)

Information Schutzschild für Beschäftigte und Unternehmen

Information Corona Virus_Unternehmen Baden Württemberg

Coronavirus_Weblinks, Hotlines Bundesregierung